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Sachbuchbeiträge

Handbuch Resilienzförderung

Handbuch Resilienzförderung„Wo nehmt ihr bloß die Stärke her?“ Das Phänomen kennt jeder – aber nur wenige wissen, dass man es ‚Resilienz’ nennt. Momentan sind in der Fachwelt die Begriffe Resilienz und Resilienzförderung in aller Munde. In einem Augenblick, in dem hierzulande noch kaum Konzepte zur praktischen Umsetzung vorliegen, Resilienzförderung aber manchmal wie das neue Zauberwort betrachtet wird, versucht dieses Handbuch, eine erste Orientierung zu geben.

Im Anfangsteil kommen namhafte Autorinnen und Autoren des angelsächsischen Raumes zu Wort, dem die Idee entstammt. Ein mittlerer Teil reflektiert die grundsätzlichen Chancen und Grenzen des Konzepts, fragt aber auch nach dem gesellschaftlichen Kontext in der Bundesrepublik, in welchem dieser neue Ansatz wirken soll. Was meint hier ein Perspektivenwechsel hin zu den Stärken von Kindern und Jugendlichen? Wem kann überhaupt geholfen werden? Welche sozialen Schieflagen bleiben bestehen? Was bedeutet es, jemanden zu ‚stärken‘ in einer Gesellschaft, die längst nur auf die ‚Starken‘ setzt? Ein umfangreicher Praxisteil dokumentiert dann die Vielfalt der auf verschiedensten Feldern bisher verfolgten Ansätze, gibt Anregungen für die alltägliche Arbeit mit Kindern und Jugendlichen und versucht das spezifisch Neuartige von Resilienzförderung herauszustellen, einer Idee, die sich bei uns gerade erst durchzusetzen beginnt.

Internationale Beiträge: Emmy E. Werner‚ Risiko und Resilienz im Leben von Kindern aus multiethnischen Familien - Edith H. Grotberg ‚Wie lässt sich das Resilienzkonzept bei gefährdeten Kindern einsetzen?‘ u.a.m. - Zur Grundsatzdiskussion: Resilienz und Resilienzförderung: eine begriffliche Systematisierung - Resilienz deuten: Schlussfolgerungen für die Prävention - Gleichheit und Differenz: die Relation zwischen Resilienz, Geschlecht und Gesundheit - Resilenzförderung auf verschiedenen Praxisfeldern: Frühpädagogik - Schule - Förderschulen - Familientheraphie - Erziehungs- und Familienberatung - Erziehung im Heim Biografiearbeit mit delinquenten Jugendlichen

Zielgruppe

Studierende und DozentInnen der Sozialen Arbeit und Psychologie an Universitäten und Fachhochschulenwissenschaftsorientierte Leitungs- und Fachkräfte der Sozialen ArbeitFachkräfte der Sozialen Arbeit in Beratungsfunktionen der Kinder-, Jugend- und Familienarbeit

» Nachwort von Martin Roemer

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